Die schönste Krippe, die wir je hatten!

 


 


„Die Krippe gehört zur Weihnachtszeit auf jeden Fall dazu!“, sagt Frau Tochtrop.
Sie spricht damit allen aus dem Herzen, die in der Adventszeit eine Krippe aufstellen.
Die Geschichte der Geburt Jesu Christi steht in großen und kleinen Krippen in der Weihnachtszeit in vielen Wohnzimmern.
Die Krippe der Familie Tochtrop dürfte jedoch nicht in jedes Wohnzimmer passen.
Diese Krippe erzählt die Weihnachtsgeschichte auf etwas mehr als 2 m².
Angefangen hat auch diese Krippe klein, mit Maria und Josef und dem Christuskind.
In der Familie Freitag, in der Frau Tochtrop als Tochter aufgewachsen ist, konnte man sich bei 7 Kindern eine Krippe nicht erlauben.
Als Frau Tochtrop mit ihrem Mann vor über 50 Jahren auf der Cranger Kirmes eine Ausstellung von Krippenfiguren sieht, wird in ihr der Wunsch wieder wach, eine eigene Krippe bei sich zu Hause zu haben.
Sie beginnt klein, mit Maria und Josef und dem Christuskind. Und das kostet doch schon für damalige Verhältnisse teure 500 DM.
Jahr für Jahr kam Figur um Figur dazu: der Verkündigungsengel, die Hirten und die Heiligen 3 Könige. Auch die Tiere durften nicht fehlen: Esel, Ochse und die Kamele der Könige. Auch ein kleiner Hirtenjunge kam dazu, der im Stall auf dem Heuboden saß und das Ganze von oben betrachtete. Zum Geburtstag und zu Jubiläen gab es nun außer Blumen auch Krippenfiguren und Gutscheine für die Erweiterung der Krippe.
Frau Tochtrop hat immer schon gern dekoriert. Die Menschen im Haverkamp erinnern sich gerne an die zur Weihnachtszeit festlich dekorierten Fenster der Bäckerei Tochtrop.
Aber die Jahre forderten auch ihren Tribut. Der Stall der Krippe war baufällig geworden.
Thomas Tochtrop ist durch seine Leidenschaft für die Modelleisenbahn ein geübter Modellbauer. Ihm kam die Idee, den Stall nach dem historischen Vorbild zu bauen. Der neue Stall, der 2017 eingeweiht wurde, sieht aus, wie in Bethlehem Ställe für das Vieh damals aussahen: ein Haus, in dem die Menschen leben, und daran angebaut der Unterstand für das Vieh.
Auch in diesem Jahr werden zum 1. Advent alle Figuren zu sehen sein. Nur das Christuskind bleibt verborgen, bis der Heilige Abend da ist.
Das Schönste an der Krippe ist neben ihrem Anblick die Freude, sie jedes Jahr ein bisschen zu verändern und anders zu gestalten.
Wer sie sieht, wird Frau Tochtrop verstehen, wenn sie sagt: „Das ist die schönste Krippe, die wir je hatten!“

 


 


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