Ein Passionslied aus vergangener Zeit

 


„Da Jesus an dem Kreuze stund‘“ – das ist ein altes Passionslied, welches wir heute nicht mehr im Gesangbuch finden, aber dennoch, von der Melodie her betrachtet, ähnlich wie das Lied „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ dort einen Platz haben könnte. Vielleicht fehlt es aber wegen des sehr strengen Liedtextes, in dem es um die „Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ geht, und der zumindest eine gute Übertragung ins heutige Deutsch zum besseren Verständnis nötig hätte.

Streng ist auch die Komposition von Samuel Scheidt (1587-1654) über dieses Lied, der einige Strophen vor fast 400 Jahren bearbeitete und vertonte. Diese Variationen über das Lied werden Sie gleich hören.

Ich kann gar nicht genau beschreiben, warum – aber diese Musik hat mich in irgendeiner Weise schon zu Schülerzeiten beim Spielen auf der Orgel „berührt“. Das Stück steht u.a. auch in einer Orgelschule, und bei Passionsandachten hatte ich oft Gelegenheit, Verse daraus vorzutragen. Lassen auch Sie sich von diesen Klängen „berühren“.

Herzliche Grüße, Andreas Fröhling (Foto: Corinna Guthknecht)

 


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Vorstellung des Passionsliedes EG 97 „Holz auf Jesu Schulter“

 


„Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.“

Dieser Kyrieruf steht am Ende jeder der sechs Strophen des Passionsliedes „Holz auf Jesu Schulter“.

In den 1970er Jahren entstanden, ist dieses Lied das „modernste“ und wohl auch das in unserer Gemeinde am häufigsten gesungene Passionslied.

Ich habe mir einige Gedanken zum Text des Liedes gemacht und zusammen mit der Melodie, die ich an der Orgel in der Christuskirche in Bismarck eingespielt habe als Audio-Datei aufgenommen.

Herzliche Grüße

Jürgen Ruschinzik

 


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Vorstellung des Passionsliedes EG 76 „O Mensch, bewein dein Sünde groß“

 


Die Grundlage dieses Liedes ist der Bibeltext Mt 20, 28:
Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“
Die Musik des Liedes und meine Gedanken zu den Textaussagen habe ich in der Audio-Datei zusammengefasst.
Abschließend stelle ich ein Vorspiel zu diesem Lied von Friedemann Schaber auf der Orgel vor.
Mein Dank für die hilfreiche Unterstützung geht an Pfarrer Henning Disselhoff (Sprecher) und an meinen Kollegen Harry Hoffmann (Technik).
Es grüßt Sie
Herwig Frassa

 


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Johann Sebastian Bach in Coronazeiten?
 

Leider ist es aufgrund der Coronabedingungen noch nicht möglich Gottesdienste zu feiern. An Gesang ist diesem Zusammenhang erst einmal auch nicht zu denken. Dabei gibt es in unserem Gesangbuch viele, sehr ausdrucksvolle, Lieder, die in der Passionszeit, an deren Anfang wir uns nun befinden, zur Auswahl stünden. Aus der Sicht des Kirchenmusikers ist diese Zeit aufgrund dieser, oft hochexpressiven, Lieder fast ein „Highlight“ im Kirchenjahr Was hat es mit diesen Liedern auf sich?

Wenn wir schon nicht singen dürfen, so möchte ich Ihnen als - kleines Trostpflaster sozusagen- an dieser Stelle ein Lied vorstellen, dass ein bisschen in Vergessenheit geraten ist. Es heißt „Christus, der uns selig macht“. Ich habe mich ein wenig mit dem Kontext, in dem dieses Lied entstanden ist, der Machart und den Konsequenzen in Form einer Choralbearbeitung aus der Feder J.S. Bachs beschäftigt. Ich möchte Sie herzlich dazu einladen meine Erkenntnisse als Zuhörer zu teilen.

Harry Hoffmann

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Fasten in Coronazeiten?
 

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